Schon Mitte der 80er Jahre überlegte ich, wie ich am besten zwei faszinierende technische
Welten vereinen könnte:
Autos und Uhren. Das Ergebnis sollte subtil und ungewöhnlich sein, realisiert mit Schweizer Präzision.
Schließlich hatte ich die Lösung: Was versinnbildlicht Mobilität und Geschwindigkeit am
besten? - Der Tachometer!
Ich nahm also den markanten Tacho aus dem Carrera RS 2.7 und machte ihn zur Armbanduhr. Das Zifferblatt wurde
detailgetreu verkleinert, die Tachonadel
mutierte zum Minutenzeiger, und als Stundenzeiger kam noch ein unauffällig
schwarzes
Pendant hinzu.
Diese Idee fand schnell begeisterten Anklang. Täglich kamen Wünsche nach weiteren
Versionen, und das Projekt
wuchs immer mehr. Jetzt fehlte nur noch der passende Name.
Was lag da näher als „Motochron“? Ein Name, der sich
selbst erklärt: die Verbindung zweier Leidenschaften.
Noch 1991 brachte Motochron weitere Ausführungen heraus, die ebenfalls zahlreiche Liebhaber fanden und mittlerweile
vergriffen sind. 1992 folgte der erste Chronometer. Er stieß
auf unerwartet starke Resonanz und war nach kurzer Zeit restlos ausverkauft.